|
EIN
BERÜHMTER JÄGER:
GIACOMO
PUCCINI
Dies ist ein Land der Jäger, ganz naturbedingt. In der
Toskana besitzt die Jagd Geschichte und Tradition. Durch den außerordentlichen
Naturreichtum ist nicht nur die Versilia, sondern der gesamte Küstenstrich der
nördlichen Toskana ein ideales Jagdgebiet, denn hier gibt es Seen (im Süden den
Massaciuccoli-See, im Norden den Lago di Porta), Pinienwälder (die im 18. Jh.
angepflanzt wurden), dazu eine dichte mediterrane Macchia, Sumpfgebiete und
Entwässerungskanäle.
Das Küstengebiet ist reich an Wild, das hier seinen
Standort hat oder durchzieht. Besonders verbreitet war hier jahrhundertelang
das Wildschwein, von der Küstenebene bis ins Bergland der Apuanischen Alpen .
Von den Tausenden von Jägern, die in unserem Gebiet auf
die Pirsch gegangen sind, war der berühmteste kein anderer als Giacomo Puccini,
der Komponist der Bohème und der Tosca, der einen Großteil seines Lebens in
Torre del Lago verbrachte. Sogar einige Rezepte tragen seinen Namen. Das
bekannteste ist wohl das "Wasserhuhn à la Puccini", ein Gericht, das
auch viele Trattorien in Torre del Lago und Massaciuccoli auf dem Speisezettel
haben.
Zu den klassischen Wildbret-Rezepten der Versilia gehören
auch: pappardelle alla lepre (Nudeln mit Hasensoße), Wildschweinbraten mit
Oliven und Hase nach Jägerart. Oft werden die alten Rezepte etwas abgewandelt
und leichter gestaltet, um sie dem
heutigen Geschmack anzupassen.
GESCHMORTES
WASSERHUHN
Zutaten:
in Stücke zerteiltes Wasserhuhn, Sellerie,
Zwiebel,
Karotte, Rotwein, Öl, Chili,
bittere Oliven.
Zubereitung: die Fleischstücke in der Pfanne
mit
Öl, Kräutern und Chili anbraten,
Wein
und bittere Oliven hinzufügen.
|