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CECINA: STREET FOOD
Die Cecina (Fladen aus Kichererbsen) ist ideal als kleine
Zwischenmahlzeit, wenn sich der Hunger meldet, kann aber auch abends als
Hauptmahlzeit vor dem Kino oder der Diskothek verspeist werden. Man findet sie
auch in La Spezia (farinata
genannt) in Pisa (torta dei ceci),
Savona (fainà) oder Nizza (socca, mit Betonung auf der Endsilbe).
Man könnte sie, um ein amerikanisches Modewort zu
benutzen, das street food unserer
Küste nennen. In allen Pizzerien, wo
Pizza stückweise verkauft wird, bekommt man auch Cecina. Es ist ein traditionelles Gericht der Küste,
denn die großen Fladen wurden früher auf den Schiffen als Ersatz für Brot
gegessen, und dies angeblich schon seit der Zeit der Meloria-Schlacht (im 13.
Jahrhundert).
Es gibt verschiedene Varianten, sie zu essen: meistens
wird die Cecina in ein aufgeschnittenes Fladenbrot (focaccia, eine Art Pizzateig) gelegt. Diese Kombination wird in
Livorno "5 + 5" genannt, weil sie früher einmal 5 Cent Fladenbrot + 5
Cent Cecina kostete.
Bei der E.U. wurde der Antrag auf Anerkennung des
Markenzeichens für das traditionelle Landesrezept gestellt.
CECINA
ein ganz einfacher Teig:
Wasser,
Mehl von Kichererbsen und Salz
wird
zu einem dünnflüssigen Teig verarbeitet,
auf
ein großes Backblech gegossen
und
am besten in einem Pizza-Ofen
mit
Holzfeuer gebacken. Die großen Fladen,
die
außen knusprig und innen weich sind,
werden
mit Pfeffer gewürzt
und
noch warm gegessen.
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