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"ARME"
FISCHE:
GELBSTRIEMEN
UND STÖCKER
Tausende von Fischarten gibt es im Meer, doch nur ein
paar Dutzend kommen bei uns auf den Tisch. Es gibt verschiedene Fische, die im
italienischen Sprachgebrauch als povero (arm)
bezeichnet werden und aus verschiedenen Gründen (z.B. weil sie zu viele Gräten
haben) wenig gefragt, obwohl sehr schmackhaft sind. Zum Glück haben die
Restaurants der Versilia in den letzten Jahren Fische wie Gelbstriemen und
Stöcker oder Petermännchen und den früher so beliebten Rochen wieder in ihr
Menü aufgenommen. Sie werden für Fischsoßen oder Fischsuppen verwendet oder
auch gegrillt.
Ende der 80er Jahre, als in den Fischlokalen der
Seebarsch Mode war, kamen verschiedene Restaurants in Viareggio wieder auf die
alten Rezepte zurück. Schon oft hatten die Chefköche der Versilia neue Ideen
gebracht, die zu klassischen Rezepten der italienischen Küche werden sollten:
so etwa Scampi mit Bohnen, junge Kalmare, gefüllt mit Krustentieren und Gemüse,
die Meeres-Carbonara (mit Ei und geröstetem Speck) oder die direkt im Fischsud
gekochten Spaghetti. Eine Besonderheit der Fischzubereitung in der Versilia ist
von jeher die Kombination von Fisch und Gemüse. Dies ergab sich von selbst aus
den Gegebenheiten des Landes, denn hier verbindet sich der Fischreichtum des
Meeres mit den Gartenbauerzeugnissen der fruchtbaren Küstenebene.
GEBACKENE
SARDELLEN
Für 4 Personen:
400
g frische, entgrätete Sardellen,
400 g dünne
runde Kartoffelscheiben,
Petersilie, fein zerschnittener Knoblauch,
runde
Scheiben von frischen Tomaten,
Zitronensaft.
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